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Das Kyoto-Protokoll wurde bis zum Jahr 2020 verlängert, während sein Nachfolger verhandelt wird. Die Verhandlungen werden vor allem auf den jährlich stattfindenden UNO-Klimakonferenzen vorangetrieben. Wesentliche Kürzungen werden nicht möglich sein ohne entsprechende Verpflichtung aller Hochemissionsländer einschließlich der USA, die dem Kyoto-Protokoll nicht beigetreten sind.

Die zentrale Beschwerde der US-Regierung während der Amtszeit von George W. Bush (2001–2008) war, dass die Kyoto-Vereinbarungen für den größten Teil der Welt nicht gelten, einschließlich der Länder mit großer Bevölkerung wie China und Indien. Die US-Wirtschaft werde dadurch benachteiligt.

Auch die Europäische Union forderte einen Beitrag der stark wachsenden Schwellenländer. Jedoch kann dieser Beitrag aus Gerechtigkeitsgründen nicht genauso groß sein wie der der Industrieländer. Denn diese sind die Hauptemittenten und darüber hinaus für den Großteil der Klimagase aus der Vergangenheit verantwortlich.


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