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1979 Auf der ersten Weltklimakonferenz (World Climate Conference) wurden erstmals der internationalen Öffentlichkeit wissenschaftliche Beweise für den Klimawandel präsentiert. In den 1980er Jahren stieg das Bewusstsein für Umweltfragen sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei Regierungen weltweit an.

1988 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution zum „Schutz des globalen Klimas für die heutigen und die künftigen Generationen“.

Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen  (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) wurde ins Leben gerufen mit der Aufgabe, wissenschaftliche Informationen über das Thema zu sammeln und zu bewerten.

1990 bestätigte der IPCC in seinem ersten Bewertungsbericht (First Assessment Report), dass die Bedrohung durch den Klimawandel real ist. Später in diesem Jahr wurde auf der zweiten Weltklimakonferenz in Genf die Entwicklung eines globalen Vertrags verlangt. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen reagierte mit der Verabschiedung einer Resolution zur Aufnahme von Verhandlungen über ein Übereinkommen über den Klimawandel.

1992 Auf dem „Erdgipfel” in Rio de Janeiro in Brasilien wurde das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen zur Klimaänderung  (United Nations Framework Convention on Climate Change – UNFCCC) von mehr als 150 Staaten verabschiedet. Es trat am 21. März 1994 in Kraft. 192 Staaten sind Mitglied der UNFCCC, und damit ist sie eines der meistunterstützten Umweltabkommen.

1997 In Kyoto, Japan, wurde eine wesentliche Erweiterung des Rahmenübereinkommens vereinbart, die gesetzlich verbindliche Ziele für Emissionskürzungen vorsah. Das Kyoto-Protokoll  konnte jedoch erst in Kraft treten nach der Ratifizierung durch mindestens 55 Parteien, darunter die wichtigen Industrieländer.

2005 Am 16. Februar trat das Kyoto-Protokoll in Kraft.

2008 bis 2012 Die erste Verpflichtungsperiode.

2012 Am 8. Dezember 8th wurde bis zum Jahr 2020 verlängert.

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