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Wenn man über Klimawandel und das Kyoto-Protokoll spricht, kann es schnell zum „Buchstabensalat“ kommen: UNFCCC, CDM, JI, IPCC usw. Was verbirgt sich hinter diesen Abkürzungen? Hier − erstmal ganz vereinfacht − der Überblick.

UNFCCC = Klimarahmenkonvention
Die Vereinten Nationen haben 192 Mitglieder. Die meisten (über 180) haben die „Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen“ unterschrieben. Auf Englisch heißt diese Konvention „United Nations Framework Convention on Climate Change“ – also abgekürzt UNFCCC. Dieser untergeordnet sind die JI- und CDM-Vorstände. Die UNFCCC ist für die Ausgabe von CERs  zuständig. [mehr]

Kyoto-Protokoll = verbindliche Emissionskürzungen für Industrieländer
Das „Kyoto-Protokoll“ ist eine wesentliche Erweiterung der UNFCCC: Es setzt für einige Industrieländer gesetzlich verbindliche Emissionskürzungen fest. Die restlichen Länder sind davon befreit. Das heißt, fast alle UNFCCC-Mitglieder sind auch Unterzeichner des Kyoto-Protokolls. Aber nur wenige sind dazu verpflichtet, etwas Konkretes zu unternehmen. [mehr]

JI und CDM = Instrumente internationaler Zusammenarbeit
Das Kyoto-Protokoll bietet Industrieländern praktische Instrumente zur Erreichung ihrer Emissionsziele, darunter die internationale Zusammenarbeit. Arbeiten zwei Industrieländer zusammen, heißt diese Kooperation „Gemeinsame Umsetzung“ – auf Englisch „Joint Implementation“, abgekürzt JI. Ist die Kooperation zwischen einem Industrieland und einem Entwicklungsland, heißt es „Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung“ – auf Englisch „Clean Development Mechanism“, abgekürzt CDM. Aus CDM-Projekten können CERs  erzeugt werden. [mehr]

IPCC = wissenschaftliche Bewertung des Klimawandels
Und wer gibt den UNFCCC-Mitgliedsländern einen klaren wissenschaftlichen Überblick über den aktuellen Stand des Klimawandels? Dafür haben diese Mitgliedsländer ein Gremium gegründet: den „Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen“ – auf Englisch „Intergovernmental Panel on Climate Change“, abgekürzt IPCC. [mehr]

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