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Der Klimawandel ist ein sehr komplexes Thema. Um Entscheidungen treffen zu können, brauchen Regierungen eine objektive Informationsquelle über die Ursachen, die potenziellen ökologischen und sozioökonomischen Folgen sowie die Möglichkeiten zur Anpassung. Deswegen wurde der „Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen“ (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC) der Vereinten Nationen 1988 gegründet.

Der IPCC ist eine wissenschaftliche Einrichtung mit dem Auftrag, die Risiken der globalen Erwärmung zu beurteilen und Vermeidungsstrategien zu entwickeln. Dafür werden regelmäßig Berichte mit den aktuellen Forschungsergebnissen zur globalen Erwärmung veröffentlicht.

Beiträge werden von Experten aus allen Regionen der Welt verfasst und anschließend in einem Zwei-Stufen-Verfahren von Experten und Regierungen begutachtet. Wenn Regierungen die IPCC-Berichte billigen, erkennen sie damit die Legitimität der wissenschaftlichen Inhalte dieser Berichte an.
 
Die nationalen Wissenschaftsakademien der wichtigsten Industrieländer sowie vieler Schwellen- und Entwicklungsländer und wissenschaftliche Gesellschaften weltweit unterstützen die IPCC-Methodik.

Der vierte Bewertungsbericht vom Februar 2007 stellte fest, dass menschliches Handeln mit einer 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit die Ursache der globalen Erwärmung ist. An diesem Bericht wirkten über 1.200 Wissenschaftler weltweit mit: die eine Hälfte beim Verfassen, die andere Hälfte beim Begutachten und Prüfen des verfassten Berichts.

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