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Der Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism – CDM) des Kyoto-Protokolls lässt zu, dass Industrieländer Projekte zur Reduzierung ihrer Emissionen in den Entwicklungsländern durchführen. Diese Projekte werden deswegen CDM-Projekte genannt.

CERs sind die Emissionsgutschriften, die durch diese CDM-Projekte erzeugt werden. CERs sind die qualitativ hochwertigsten Zertifikate im Markt und sind deswegen auch im Rahmen des EU-Emissionshandels  zur Erfüllung der Reduktionsverpflichtungen einsetzbar. Ein CER entspricht einer Tonne CO2.

Die CERs sind ein standardisiertes Instrument zum Ausgleich von Emissionen. Sie können sowohl auf dem primären Markt (Kauf direkt bei der Partei, die die Reduktion erzeugt hat) als auch auf dem sekundären Markt (Kauf bei einem Zwischenhändler) erworben werden.

Um die genaue Verbuchung von Vergabe, Besitz und Erwerb von CERs transparent zu gestalten, wurde eine standardisierte elektronische Datenbank geschaffen, das CDM-Register.

Zusätzlich gibt es die nationalen Register. Zusammen erfassen diese Register die CER-Bestände und wickeln den CER-Handel ab, indem sie die CERs vom Verkäuferkonto auf das Käuferkonto überschreiben.

Jede Transaktion wird von der UNFCCC überprüft, um sicherzustellen, dass sie im Einklang mit den Vorschriften sind. Die Register sind öffentlich online zugänglich.

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