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Letzten Monat sah ich endlich den Film „No Impact Man“. Es war eine dieser Situationen, bei denen du nicht weißt, ob du laut lachen oder aus Verzweiflung schreien sollst. Der Teil, der mich am meisten störte, war sein Verzicht auf Strom. Hat der Typ noch nie gehört, dass man heutzutage Ökostrom – Strom aus erneuerbaren Energien (Wasserkraft, Wind, Solar, etc.) – beziehen kann und so keine CO2-Emissionen verursachen? Wäre es nicht besser gewesen, dies zu tun und dabei eine Menge Leute beizubringen, wie man Emissionen reduziert, ohne auf Komfort zu verzichten? Spätestens am Ende des Films, als er die Stromversorgung wieder herstellt, wäre der richtige Zeitpunkt zu sagen: „Ich habe wieder Strom, aber aus erneuerbaren Quellen – und das könntest auch du tun!"

Mit Strom wäre er in der Lage gewesen, mit sauberer Energie zu kochen, anstelle Methan zu verbrennen und so eine Menge CO2-Emissionen zu erzeugen. Das tat er das ganze Jahr über – aber erwähnt hat es das nicht, nicht wahr? Auch über seinen Hund hat er nichts gesagt, obwohl das Halten eines Hundes etwa die gleiche Menge an CO2-Emissionen produziert, wie einen Kleinwagen zu fahren. „No Impact“ – keine Wirkung? Mit Methan und Hund? Will er uns täuschen oder nur sich selbst?

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